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Mortellaro, der neumoderne Milchkiller!

Was machen ? Estermann hat die Lösung

 

Sehr geehrter Kunde, sehr geehrter Interessent,

wir sind mit unserem Produkt Mortella Heal jetzt gut ein Jahr auf dem Markt. Erfahrungen belegen, dass Mortellaro-Läsionen mit nur einem Verband unter Mortella Heal ANTIBIOTIKAFREI hervorragend abheilen können und sich eine intakte Hautstruktur ausbilden kann.

Vielfach wurde Mortella Heal nur als "Notfallversorgung" in besonders schlimmen Fällen eingesetzt. Läsionen heilen dann nach der ersten Anwendung zwar weitgehend, aber nicht immer vollständig ab. Wir können zeigen, dass eine routinemäßige Nachsorge den Anteil vollständig abgeheilter Läsionen erhöhen und so zu einem sehr guten Gesamterfolg führen kann.

Voraussetzung ist die korrekte Anwendung des Produktes und die qualifizierte Beurteilung des Behandlungsergebnisses. Beides muss sichergestellt sein! Wir empfehlen daher zur Erstversorgung eine zweimalige Nachsorge innerhalb eines Monats. Eine Nachsorge beinhaltet die Verbandabnahme, die Kontrolle des Behandlungsergebnisses und bei Bedarf das Anlegen eines frischen Verbandes.

Autor: Dr. Kenndoff

 

 

 

 

 

Mortellaro - Eine Klauenerkrankung auf dem Vormarsch

 

Das Ansteigen von Lahmheiten bei Milchkühen führt zu wirtschaftlichen Verlusten in der Milchviehhaltung. Dabei spielt, wie in der Klauenpflegepraxis zu beobachten ist, die Mortellarosche oder Erdbeerkrankheit eine zunehmende Rolle.

Das typische Erscheinungsbild von Mortellaro - offene Hautstellen eingegrenzt mit überlangen Haaren © BRP OÖ

 

Mortellaro ist ansteckend

Diese infektiöse Hauterkrankung (Dermatitis Digitalis, kurz DD) tritt meistens im Bereich der Ballen und Fesselbeuge, hin zum Zwischenklauenspalt auf. Auch die Klauenvorderseite ist gelegentlich betroffen. Dabei handelt es sich um runde bis ovale, entzündliche Veränderungen der Oberhaut, die an den Hintergliedmaßen bevorzugt anzutreffen sind. Die befallene Hautpartie in der Größe von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern ist mit einem schmierigen Belag oder einer Kruste bedeckt. Typisch ist die Abgrenzung der Wundstellen durch überlange, aufgestellte Haare. Nach einer gründlichen Reinigung der verdächtigen Stellen können die Veränderungen oft erst richtig erkannt werden. Dabei erscheinen stark gerötete, erhöhte und leicht unebene, erdbeerähnliche Oberflächen ("Erdbeerkrankheit“). Diese Hautveränderungen sind sehr berührungsempfindlich und die Tiere reagieren äußerst schmerzempfindlich.
Als Ursachen dieser Klauenerkrankung gelten nach dem derzeitigen Wissensstand verschiedene Bakterienstämme, die meist durch Zukauf von infizierten Tieren in die Herde gelangen. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass es sich um eine ansteckende Faktorenkrankheit handelt.

 

Begünstigende Faktoren sind:

* Stallhygiene - Stallklima
* Staunässe - ständiges Stehen im Feuchten
* Überhöhte Besatzdichte - Stress
* Fütterungsfehler - Futterumstellung

 

Vom Einzelfall bis zu Bestandsproblemen

Die Vorkommenshäufigkeit variiert vom Einzeltier bis zu mehr als 50% einer befallenen Herde. Bestandssanierungen sind für die Tierbesitzer eine oft nur schwer zu bewältigende Aufgabe. Zu sehr spielen hier betriebsindividuelle und multifaktorielle Ursachen, die die Ausbreitung der Mortellaroschen Krankheit in einer Milchviehherde begünstigen, eine gemeinsame Rolle. Periodische, sachkundige Funktionelle Klauenpflege sowie Optimierungen in der Haltung (Raum, Licht, Luft, Stallboden- und Liegeflächenhygiene) und in der Fütterung sind die Knackpunkte für das Kurzhalten von Mortellaro.
Einzeltierbehandlung mit antibiotikahaltigem Spray © BRP OÖ

 

Erfolgreiche Einzeltierbehandlung – Spray oder Pflaster

Wenn auch bei einer mit Mortellaro befallenen Herde meist "mortellarofrei“ nur mehr selten möglich ist, so soll zumindest durch rasche, gezielte Einzeltierbehandlung die Krankheit unter Kontrolle gebracht werden. Dabei wird die sorgfältig gereinigte Wunde mit einem Papiertuch getrocknet und im Abstand von einigen Minuten zweimal mit einem antibiotikahaltigen Spray, der beim Tierarzt erhältlich ist, eingesprüht. Anschließend soll das Tier rund eine halbe Stunde auf trockenem und sauberem Untergrund stehen bleiben. So kann der Spray richtig einwirken. Bei starkem Befall ist eine mehrmalige Wiederholung der Behandlung innerhalb von drei Tagen empfehlenswert.
 
Ein völlig neues Konzept ist die Anbringung der pflasterähnlichen Wundauflage "Mortella Heal“ aus Polyurethan. Das Pflaster ersetzt den Schorf auf der Wunde und führt durch das heilungsfördernde Wundmilieu zu einer feuchten Wundheilung. Durch das feuchte Wundmilieu kommt es zu einer Schmerzreduktion und die Selbstheilungskräfte des Tieres werden unterstützt.
Abgeheilte Wunden nach Abnahme des Pflasters © Estermann Warenhandels GmbH
 

 

Anwendung von Mortella Heal

Die betroffenen Hautstellen reinigen, trocknen, das Trennpapier des Wundpflasters abziehen und mit der klebenden Seite vollständig abdecken. Wundauflage mit einer elastischen, selbstklebenden Binde fixieren, Druckpolster mit einbinden, um den Kontakt mit der Wundoberfläche sicher herzustellen. Es empfiehlt sich, den Verband mit Watte im Zwischenklauenspalt und Fesselbereich zu polstern, um ein Einschneiden der Binde zu verhindern. Den Verband nach zehn Tagen abnehmen und die Läsion nachkontrollieren. Meist sieht man eine intakte, schmerzfreie, geschmeidige, helle, glatte Haut über dem Wundbereich.

 

Fazit

Mortella Heal bietet eine erfolgsversprechende Behandlung von Mortellaro, die den konventionellen Methoden zumindest ebenbürtig ist. Gerade wo es Unsicherheiten bei der Anwendung von Novaderma-Salbe oder Antibiotikasprays gibt, ist das Wundpflaster das Mittel der Wahl. Grenzen in der Behandlung waren in der Praxis bei extrem großen Wunden, wo eine völlige Abdeckung der Läsionen nicht erreicht wurde. Im Zwischenklauenspalt ist die exakte Anbringung des Verbandes, ohne dass das Pflaster verrutscht, besonders wichtig. Bei noch nicht vollständiger Abheilung kann ein weiterer Verband angelegt werden.
 
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Fazit Estermann

Mortella Heal ist eine erfolgsversprechende Behandlung, die bei kleinen Wunden eine einmalig Behandlung, und bei

großen Wunden eine einmalige Behandlung mit Nachversorgung verlangt.

Der Vorteil gegenüber Sprays und Salben:

Der Verband muss einmal angelegt werden, und ggf. bei großen Wunden nach 10 Tagen wieder erneuert oder nur nachkontrolliert werden. Bei Sprays und Salben wiederrum, muss der Verband alle 2-3 Tage neu gemacht werden.

 

Dauer der Abheilung:( d.h. eine intakte Hautstruktur zu bekommen )

Mit dem Pflaster, bei einer Anwendung 10 Tage

Mit dem Pflaster bei zwei Anwendungen 20 Tage

 

Mit Spray und Pflaster ca. ein Halbes bis 3/4 Jahr

 

Mortella Heal gibt es in den Verpackungen:

Mortella Heal 6er Pack

Mortella Heal 24 er Pack

Mortella Heal 24er Profi Pack

 

Bei Fragen oder Anregungen, wenden Sie sich direkt an uns, wir können Ihnen Helfen !

 

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